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| BUCHENHOLZ: |
Das Hartholz für Sensenstiele und Rechenjoch wird persönlich in den heimischen Wäldern ausgesucht und zwischen Hl. Martin und Maria Lichtmes gehackt. Dann steht das Holz "aus dem Saft" und ist später nicht "rissig" und "kliebig". Anschließend wird das Holz 3 Jahre schonend luftgetrocknet aber vorher händisch mit dem Raiffeisen entrindet. Das "Zeugholz" hat so die besten Eigenschaften.
Vor der Karwoche werden die Stämme im Sägewerk geschnitten. Zu dieser Zeit gehen sie wieder in den "Saft". Der Baum beginnt auszutreiben, obwohl er schon Monate umgehackt ist. Jetzt geht die Rinde am leichtesten ab.
Mit Rinde würde der Wurm das Holz in einem Jahr zerfressen. In 3-jähriger (pro Zentimeter Brettdicke ein Jahr) Lagerung auf der "rechten" Seite baut es seine natürlichen Spannungen ab und formt sich vom lebendigen Stoff zu einem stabilen, gebrauchsfähigen Holz um. Es "schwindet" dabei um ein Zehntel.
In diesem langjährigen Prozeß entsteht der ideale Werkstoff für unsere Produkte, der sich - im Gegensatz zu rasch und billig kammergetrocknetem Holz - nicht mehr verzieht und gegen Hitze und Nässe gewappnet ist.
Wir verarbeiten das veredelte Holz natürlich genau im Faserverlauf und astfrei. |

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| LINDENHOLZ: |
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Lindenholz hat sich seit
Jahrhunderten als das beste
Rechen-Stielholz bewährt, denn
es hat zahlreiche Vorteile:
leicht und stabil
elastisch, biegsam und bruchfest
schiefert nicht
verzieht sich nicht
wird absolut glatt in der Hand
Unsere Stiele sind 2-fach faconiert:
die Verjüngung am Handende bewirkt eine erhöhte Stabilität des Stieles und eine bessere Handhabung im Gebrauch. Dabei kann der Stiel nicht ausgleiten, da die Verjüngung im Gebrauch einen Handreflex auslöst, um den Stiel nicht entgleiten zu lassen.
Im Gegensatz dazu sind zwar gleichlaufend zylindrische Stiele einfacher herzustellen, jedoch
hat sich diese Form durch ihre
Vorteile über Jahrhunderte im Gebrauch bewährt. Leider ist Linde
auch das teuerste Holz. |

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